Alpenverein: Sektionstour führt ins Ötztal

Alpenverein: Sektionstour führt ins Ötztal

Schrobenhausen (hvo.,27.7.2013)

Die Sektion Schrobenhausen im Deutschen Alpenverein, seit kurzem auch über der 600 – Mitglieder – Grenze, führt traditionell Anfang September ihre dreitägige Bergtour durch. Heuer startet die Tour am Sonntag, dem 1. September und endet am Dienstag, dem 3. September.

Der Schatzmeister der Sektion, Hans Dieter Vogl, hat seit mehreren Jahren schon die Hütten für diese beliebten Sektionstouren ausgesucht. Für heuer fiel seine Wahl auf die Martin – Busch – Hütte der Sektion Berlin, die im Jahr 1992 schon einmal Ziel der Sektionstour war. Die Hütte, Nachfolger der ursprünglichen, bereits 1877 erbauten Samoar – Hütte, wurde nach Unterbrechung der Bautätigkeit erst nach dem Zweiten Weltkrieg fertig gestellt (1953) und 1958 von der Sektion Berlin erworben. Die Hütte liegt auf 2501 Meter Seehöhe und an zahlreichen großen Alpinwegen. Ausgangspunkt ist das Bergsteigerdorf Vent auf 1896 Meter, bekannt worden durch Pfarrer Franz Senn. Vom (gebührenpflichtigen) Parkplatz geht es in ca. drei Stunden auf guten Wegen zur Hütte, die rund 125 Schlafplätze aufweist. Naturgemäß bietet eine Hütte in dieser Lage zahlreiche Möglichkeiten, sich bergsportlich zu betätigen. Von Wanderungen bis zu extremen Eistouren ist alles geboten. Eisziele und damit nur für erfahrene Gletschergeher geeignet sind natürlich der Similaun (3606 Meter), die Hintere Schwärze ist mit 3628 Meter sogar noch höher und auch die Mutmalspitze mit 3528 Meter stellt ein respektables Ziel dar. Allerdings sind Hintere Schwärze und Mutmalspitze derzeit schlecht zu erreichen, weil im Bereich des Marzellkammes massive Bergsturzgefahr besteht. Eine etwas einfachere Eistour stellt die Besteigung des Hauslabkogels (3403 Meter) dar. Als eisfreie Ziele bieten sich an die Kreuzspitze mit 3457 Meter, die einen grandiosen Ausblich bietet und der Saykogel mit 3360 Meter auf dem Weg zum Hochjoch – Hospiz. Auf rund 2900 Metern Höhe findet sich am Tisenjoch der Fundort der Gletscherleiche „Ötzi“, in rund zwei Stunden von der Hütte zu erreichen und in einer Rundtour mit der Similaunhütte (3019 Meter) als gemütliche Tagestour zu machen. Um auf der Hütte die Schlafplätze rechtzeitig reservieren zu können, bedarf es der Anmeldung bis zum 15. August. Ansprechpartner hierfür sind Hans Dieter Vogl (08252 / 3882) oder der Vorsitzende Peter Meier (08252 / 7289). Alle Teilnehmer treffen sich am Sonntag vor der Tour auf der Edelweißhütte am Mahlberg (25. August). Hier werden dann ab 18 Uhr die letzten Unklarheiten beseitigt, auch über die Fahrgelegenheiten (Fahrgemeinschaft in Privat – Pkw) wird zu sprechen sein. Auch bei der Sektionstour wird darauf hingewiesen, dass alle Teilnehmer für sich selbst verantwortlich sind und auf eigenes Risiko an der Tour teilnehmen.

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